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Immobilien Reise nach Nord- Zypern

Reisedaten und Anreise

Vom 3. Mai 2024 bis zum 10. Mai 2024 haben wir eine Reise nach Nord-Zypern unternommen, um den lokalen Immobilienmarkt zu erkunden und zu bewerten, ob sich eine Investition dort lohnen könnte. Da es keine Direktflüge von München nach Nord-Zypern gibt, landeten wir am Flughafen Larnaca im Süden der Insel. Von dort aus nahmen wir einen Taxitransfer nach Tatlisu, der uns 80 Euro kostete und uns über die Grenze in den nördlichen Teil Zyperns brachte.

 

Unterkunft und erster Eindruck

Unser Aufenthalt war in einem Appartement im Resort “The Resort” in Tatlisu. Das Resort beeindruckte mit seinen großzügigen Poollandschaften, einem gut ausgestatteten Spa und Fitnessbereich. Schon bei der Ankunft fiel uns auf, dass die Nordküste der sogenannten “Golden Mile” eine Reihe von Luxusresorts wie Hiltown, Malibu, Kantara, Akanthou und Brise de Mer beheimatet, die sich alle im Bau oder im Pre-Sale befinden. Diese Projekte locken Investoren mit relativ günstigen Preisen, die bereits ab 150.000 Euro beginnen. Allerdings warnten uns die Anbieter auch vor den teils erheblichen Unterhaltskosten, die nach Belieben auf die Eigentümer umgelegt werden können.

 

Erkundung des Immobilienmarktes

Während unseres Aufenthalts besuchten wir mehrere dieser Resorts und ließen uns von den Anbietern über die angebotenen Dienstleistungen informieren, darunter auch Vermietungsservices für Ferienimmobilien. Die Resorts boten ansprechende Annehmlichkeiten, aber wir bemerkten schnell, dass die Bauqualität oft zu wünschen übrig ließ.

 

Ausflüge und Besichtigungen

Unsere Erkundung führte uns auch nach Girne, einer Stadt mit einem historischen Stadthafen. Obwohl der Hafen nett anzusehen war, fanden wir ihn nicht besonders beeindruckend. Interessanter war unser Ausflug ins Naturschutzgebiet Goldstrand, wo wir die berühmten wilden Esel beobachten konnten. Die grüne Landschaft Zyperns mit ihrer Nähe zu Bergen und Meer hinterließ einen positiven Eindruck bei uns.

Was uns gefallen hat:

  • Die grüne, unberührte Natur der Insel trotz zahlreicher Baustellen
  • Die Nähe sowohl zu den Bergen als auch zum Meer

 

Was uns nicht gefallen hat:

  • Die fehlende gewachsene Infrastruktur, die oft improvisiert wirkte
  • Das wenig überzeugende kulinarische Angebot, das stark von britischen Einflüssen geprägt ist
  • Die merkliche fehlende Lebensfreude und Herzlichkeit bei vielen Einheimischen
  • Die mäßige Bauqualität der neuen Immobilienprojekte
  • Die hohen und unvorhersehbaren Unterhaltskosten

 

Fazit

Nach sorgfältiger Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Nord-Zypern für uns als Investment nicht in Frage kommt. Die Kombination aus hoher Konkurrenz im Immobilienmarkt, komplizierter Anreise und den genannten negativen Aspekten lässt uns daran zweifeln, dass sich eine Immobilie dort gut vermieten lässt. Trotz der schönen Natur und der potenziellen Vorteile überwiegen für uns die Nachteile, sodass wir unsere Investitionspläne an einem anderen Ort verfolgen werden.

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